Über die
Buchdruck
kunstmesse

Über die
Buchdruckkunstmesse

Die Story

„Wibke und Stefan Bartkowiak, soviel ist klar, haben die erste Plattform für Buchkunst in Deutschland ins Leben gerufen. Ohne sie gäbe es nicht die Messe im Museum der Arbeit und ohne sie hätte es auch auf der Frankfurter Buchmesse über zehn Jahre hinweg keinen festen Platz für die Buchkunst gegeben.“ Isabelle Hoffmann, 2013
Die Ursprünge der jährlichen Hamburger BuchDruckKunst-Messe im Museum der Arbeit liegen in dem großen leidenschaftlichen Interesse der Hamburger Familie Bartkowiak über zwei Generationen, die zunächst in einem privaten „Haus der Buchkunst“ in Hamburg-Winterhude später in dem Verein „BuchDruckKunst e.V.“ in den 90er Jahren mündete.
1999 startete das Ehepaar Bartkowiak die Messe als Biennale, also im zweijährigen Rhythmus, im Barmbeker Museum der Arbeit. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Messe seit 2006 jährlich angeboten. 2025 fand im April die bereits 20. Auflage statt – 10 Jahre unter der Leitung von Klaus Raasch. Sie ist im deutschsprachigen Raum die größte und bekannteste Verkaufs-Messe für Buchkunst und Druckgrafik.

Mit der Übernahme der Messeleitung 2015 durch den Hamburger Buchdrucker und Künstler Klaus Raasch bekam die Druckgrafik einen größeren Stellenwert. Darüberhinaus gab es eine geglückte Weiterführung des traditionellen Ansatzes, handgemachte Bücher und die dafür notwendigen Gewerke zu präsentieren. Von ursprünglich 50 Ausstellenden gab es durch den räumlichen Wechsel von der „Neuen Fabrik“ in die „Alte Fabrik“ des Museumsgeländes eine Erweiterung der Messe auf 60 Teilnehmende.

Die Stiftung der Hamburger historischen Museen, zu der das Museum der Arbeit gehört, war und ist Kooperations- und Vertragspartner der Messe. Ab 2026 organisieren und leiten die Diplom-Designerin Annette Kölbel und der bildende Künstler Matthias Taube die BuchDruckKunst.
Ihr Motto für die kommenden Messen: Traditon meets Young and Fresh – Tradition und junge, frische Positionen zusammenführen.

Das neue Team

(Foto: Michel Löwenherz)

PLANUNG UND ORGANISATION

Der bildende Künstler Matthias Taube hat eine breite Palette an Ausdrucksformen. Neben dem Zeichnen, der Malerei, Rauminstallationen und Fotografie entstehen seit 2004 Hoch- und Tiefdrucke, die er überwiegend mit Artur Dieckhoff und Klaus Raasch gedruckt hat. Taubes Werke thematisieren unter anderem Naturphänomene und Opferungen. Er ist Lehrbeauftragter für Kunst im Gymnasium Eppendorf, Dozent an der Volkshochschule Hamburg sowie Leiter der Dienstagsmaler im Louisenhof in Rahlstedt.
Annette Kölbel hat schon vor dem Grafik-Design Studium (Muthesius Kunsthochschule Kiel) Bleisatz, Druck- und Buchbindetechniken kennengelernt. Ein einjähriges Arbeitsstipendium in Tokio in einer Verpackungsdesign-Agentur hat dieses Interesse, auch für exklusive Papiere und -objekte, vertieft. In ihrer seit 25 Jahren freiberuflichen Tätigkeit entwirft sie das Corporate Design für herausfordernde Projekte, gestaltet Kataloge und Flyer, unter anderem auch Künstlerbücher und Biografien und unterstützt mit großer Leidenschaft kulturelle Einrichtungen.

Die Ehrenamtlichen – ohne sie läuft nichts …
Der Betrieb der funktionsfähigen Werkstätten im Museum der Arbeit wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Kollegen – in der Regel Fachleute mit jahrzehntelanger Erfahrung – nicht denkbar. Der Schriftguß, die Herstellung von Holzlettern, Hand- und Maschinensatz sowie traditionelle Drucktechniken (Buchdruck, Lithografie, Radierung) werden anschaulich und verständlich demonstriert.
Besucher:innen können jeden Montag Abend von 18 bis 21 Uhr in der „offenen Werkstatt“ unter fachkundiger Anleitung eigene Ideen umsetzen und drucken.

Impressionen

(Fotos aus den letzten Jahren von Klaus Raasch)

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