Es gibt nur analoges Lesen, kein virtuelles oder digitales Lesen. Es sei denn in dem Sinne, wenn Detektive so tun, als ob sie läsen und dabei durch ein Loch in der Zeitung ihr Opfer verfolgen, also bloß vorgeben zu lesen, oder, um in der Zeit zu bleiben, so tun, als ob sie auf ihrem Smart Phone lesen und tippen und dabei alles aufnehmen, was der Verfolgte von sich gibt.

2018 ist es durch das Zusammenwirken von Museen und künstlerischen Druckwerkstätten gelungen, in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes die Drucktechniken des Hoch-, Tief-, Flach- und Durchdrucks sowie deren Mischformen aufzunehmen, die an diesen Orten als praktische Tätigkeiten gepflegt werden.

Mich hat an dem Gedicht besonders der Kontrast zwischen Traum und schmerzlichem Erwachen fasziniert. Ich hatte gleich bildhafte Assoziationen: Nichts lag näher, als Brentanos Wunschträumer in den Gesichtern friedlich Schlafender zu sehen,

Zur 12. BuchDruckKunst wurde in der Buchdruck- und Lithografie-Werkstatt des Museums der Arbeit das Werk ALLES produziert. Der Text von Cornelia Manikowsky erschien als Erstausgabe mit Originalillustrationen von Muriel Zoe.

Gold in der Buchkunst? Und dazu noch in einem modernen Künstlerbuch – kann das gutgehen? Das waren meine ersten Überlegungen, als ich mit den Planungen zu einer Anthologie mit Texten aus der Weltliteratur zum Thema Gold begann.

Müssen Bücher mit Originalgrafik immer teuer sein? In der Edition Die Holzschnittbücher gibt es Werke in verhältnismäßig großer Auflage zu moderaten Preisen. Der letzte Band war in kurzer Zeit vergriffen, eine reproduzierte Neuausgabe ist beim S. Fischer Verlag ab dem 8. März 2018 lieferbar.

Ist ein digital erzeugtes und gedrucktes Bild ein Original, haben die elektronischen tools den gleichen Stellenwert wie traditionelle Werkzeuge? Fragen, die oft von Sammlern gestellt werden, die nicht nur aufgrund ihres Alters die klassischen Verfahren wie Radierung, Lithographie, Holzschnitt oder Siebdruck bevorzugen.